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Hinweise zum Provisionsabgabeverbot

Der Bundestag hat das Gesetz zur Umsetzung IDD (Richtlinie (EU) 2016/97 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Januar 2016 über Versicherungsvertrieb und zur Änderung weiterer Gesetze beschlossen. Zum großen Teil treten die Regelungen erst am 23.02.2018 in Kraft. Wir werden Sie hierüber im Laufe des Jahres näher informieren.

Das Sondervergütungs- und Provisionsabgabeverbot (§ 48b VAG) tritt jedoch bereits kurzfristig (voraussichtlich im Juli) in Kraft.

Was beinhaltet das Provisionsabgabeverbot?

Versicherungsunternehmen und Versicherungsvermittlern im Sinne von § 59 Abs. 1 VVG ist es untersagt, Versicherungsnehmern, versicherten Personen oder Bezugsberechtigten aus einem Versicherungsvertrag Sondervergütungen zu gewähren oder zu versprechen.

Was ist eine Sondervergütung?

Eine Sondervergütung ist jede unmittelbare oder mittelbare Zuwendung neben der im Versicherungsvertrag vereinbarten Leistung, insbesondere jede

  • vollständige oder teilweise Provisionsabgabe,
  • sonstige Sach- oder Dienstleistung, die nicht die Versicherungsleistung betrifft,
  • einmalige Rabattierung auf Waren oder Dienstleistungen (z. B. ein Amazon Gutschein als Zugabe)

Ausnahme:
Belohnungen oder Geschenke zur Anbahnung oder anlässlich eines Vertragsabschlusses, die einen Gesamtwert von 15 Euro pro Versicherungsverhältnis und Kalenderjahr nicht überschreiten. Ein Werbegeschenk oder einen Gutschein in diesem Rahmen dürfen Sie dem Kunden überreichen (Fußball aus Kunststoff 5 Euro ja – Lederfußball 20 Euro nein).

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